Die 4. Welt: Charaktere

Die 4. Welt: Charaktere

 

 

 

Hauptpersonen:

Pasado, Vessagriy, Vihano (die drei Ausreißer): Pasado, der selbsternannte Chef der Gruppe, ist jede Art von Bevormundung zuwider. er weiß zwar nicht, was er eigentlich außerhalb der Stadt suchen soll und will, aber es reicht ihm, es dem verhassten Richter einmal richtig zu zeigen, denn er weiß, dass es ihn im Innersten schwer treffen würde, wenn tatsächlich jemand ein Land oder gar eine Stadt außerhalb des von ihm mit so viel Bedacht gehüteten Dorfes fände. Vessagriy und Vihano sind der Willensstärke Pasados nicht gewachsen. Sie sind nur willige Vollstrecker seiner Wünsche.

Labeemo, Nohnah, Wahiwho (die willigen Helfer des Richters): Die drei alternden "Soldaten" aus dem Kader des Richters, die aus reiner Gewohnheit seinen Launen seit dreißig Jahren Folge leißten, ohne weiter darüber nachzudenken. Erst, als die drei Ausreißer sie darauf aufmerksam machen, dass sie die letzten sind, die das Geheimnis bewahren und wenn sie sterben, wird niemand wissen, was gewesen ist.

Der Richter: Ehemals ein kleiner Soldat in den Reihen Navayanas, schwang er sich nach der Katastrophe zum uneingeschränkten Diktator des Dorfes auf, in dem die Überlebenden sich notdürftig eingerichtet haben. Da er Tiamat für den Hauptverantwortlichen für den Untergang der Hauptstadt ansieht, lässt er nichts unversucht, ihn zu schickanieren und bei der Bevölkerung in Ungnade zu bringen. Ihn zu ermorden, um das Geheimnis endgültig mit ins Grab zu nehmen, hat er bisher noch nicht gewagt. Zu viele Überlebende stehen noch auf seiner Seite, nicht zuletzt seine Tochter Temya, die als Anwältin die ärgste Widersacherin des Richters ist.

Carah: Seit wann sie der gute Geist im Haus des Richters ist, kann sie sich nicht mehr erinnern. Nur das sie seinen jähzornigen Wutausbrüchen stets mit unendlicher und nie erlahmender Geduld entgegenwirkt. Sie ist die einzige, die ihm unverholen die Meinung sagen darf, ohne das sie mit einigen Monaten Zwangsarbeit auf den Feldern rechnen muss.

Temya: Die Tochter Tiamats ist die angesehenste Bürgerin des Dorfes und ständiger Dorn im Auge des Richters. Sie plädiert dafür, das jeder erfahren soll, was in der Hauptstadt passiert ist und das ihr Vater nicht die Hauptschuld trägt. Dennoch fürchtet sie die Rache des Richters und hält sich mit ihren Aufklärungen zurück, was ihr das Gewissen schwer belasstet...

Marifo, Panifa, Jare und Rihiyoh: Die zwölf, elf, sieben und fünf Jahre alten Kinder sind die zentralen Personen des ersten Teils. Marifos Neugier entzündet sich an der geheimnisvollen Landkarte, die die drei Ausreißer bei sich hatten und an den ebenso unverständlichen Geschichten seines Vaters von goldenen Städten und fliegenden Maschinen. Er erinnert sich an eine der Geschichten, die von einer dieser Flugmaschinen handelte und die er mit seinem Vater in der Schneewüste außerhalb der Stadt gesucht und gefunden hatte. Sie haben sie nicht wirklich gesehen, denn nur einen Teil eines Flügel ragte aus dem Schnee. Bevor anfangen konnte, sie auszugraben, überfiel seinen Vater die Angst vor dem Richter und sie ließen die Maschine unberührt zurück. Er lässt der ungläubigen Panifa keine Ruhe, bis sie ihn auf der Suche nach der Maschine begleitet.

Dahaaya (die Großmutter von Marifo, Panifa, Jare und Rihiyoh): Nach dem Tod ihrer Eltern bei einem Bergwerksunglück hat sie die vier kleinen Kinder bei sich aufgenommen, deren Hütung manchmal ihre Kräfte deutlich übersteigt. Sie versucht mit allen Mitteln, Marifo die Geschichten seines Vaters als Hirngespinste zu verkaufen, aber nachdem Marifo die Karte gesehen hat, kann ihn nichts mehr aufhalten und auch Dahaaya muss einsehen, dass sie ihm nicht mehr die Märchen erzählen kann, die der Richter als geschichtliche Wahrheit an die Bevölkerung verteilt hat.

Duhmus: Der einfältige und dem Richter willenlos ausgelieferte Werkstattleiter ist einer der Lehrer Marifos und Panifas, der den geschickten Fragen Marifos immer wieder auf den Leim geht und Dinge ausplaudert, die ihn mühelos lebenslänglich auf die Felder bringen könnten.

Ranko: Der draufgängerische Haudegen und muskelbepackte Feldarbeiter ist der Aufseher der drei Ausreißer, nachdem diese vom Richter zur Feldarbeit verurteilt wurden. Er würde Poseidon ..., wenn ... nur vor einer Sache hat er eine Heidenangst: Wenn der Generator, ein Wärmeerzeugungsgerät, das die Felder das ganze Jahr lang eisfrei hält und der ein Überbleibsel aus der Hauptstadt ist, ausfiele...

Poson: Der gutmütige, naiv-grobschlächtige und immer gutgelaunte Feldarbeiter fährt die drei Ausreißer zu ihrem Strafdienst auf die Felder und erzählt ihnen währenddessen von den Gepflogenheiten der Arbeiterschaft und den Selbstverständlichkeiten der ...

Navur, Yanad, der Vorarbeiter (die drei treffen Marifo und Panifa in der Mine in der Nähe des "Flugschiffes"): Die dem Richter gegenüber neutral eingestellten Minenarbeiter helfen Panifa, als diese sich während der Suche nach dem Flugschiff verletzt. Dennoch verständigen sie den Richter, nachdem sie die beiden Kinder im Schnee aufgegriffen haben...

Obevo, Mayana (die Eltern von Marifo, Panifa, Jare und Rihiyoh): Obevo war ein Träumer und Idealist. Er hat die Hauptstadt, wie Temya, nur als Kind miterlebt; seine Erinnerung ist trübe und vernebelt sich mit der Zeit immer weiter, trotzdem wird er nicht müde die vergessenen Elemente durch seine ausufernde Phantasie zu ersetzen und so eine Hauptstadt zu schaffen, die es in dieser idealen Form nie gegeben hat.

 

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