Die 4. Welt: Poseidon

Die 4. Welt: Poseidon

 

Poseidon ist in der griechischen Mythologie der Gott des Meeres und Bruder des Zeus. Das Pferd ist ihm geweiht.

In der etruskischen Mythologie wurde er dem Nethuns zugeordnet, in der römischen dem Neptun. (Vgl. in der germanische Mythologie Njörðr.) In der Tiefe des Meeres steht sein gläserner Palast.

Verehrung

Nach der Auffassung von Herodot war Poseidon ursprünglich ein libyscher Gott.

Poseidon war Gott des delphischen Orakels, bevor Apollon dies übernahm, und mit Athene auch der Schutzgott der Stadt Athen. Auch war er der Schutzgott der Stadt Pylos. In Eleusis galt er als Vater des Königs Oilmophos, in Troizen als Vater des Theseus. Außerdem gab es ihm zu Ehren einen Hippioskult, da das (See)Pferd (griech.: hippos) zu seinen Attributen gehörte.

Seeleute beteten zu Poseidon für eine sichere Überfahrt und opferten ihm Pferde, die sie im Meer versenkten. Wenn er gut gelaunt war, erschuf Poseidon neue Inseln und ließ die See still und schiffbar sein. Wenn er ergrimmte, stach er mit seinem Dreizack in die Erde, verursachte so Erdbeben, Überschwemmungen und brachte Schiffe zum Sinken.

Kunst

In der Kunst wird Poseidon mit einem Streitwagen dargestellt, der von Pferden  oder großen Hippokampen (Seepferdchen) gezogen wird. Oft wird er mit dem Dreizack zusammen mit Delphinen dargestellt. Manchmal wird er gemeinsam mit Athene dargestellt, da er sich mit ihr um die Herrschaft von Attika gestritten hat. Häufig findet man auch Darstellungen der Hochzeit des Poseidon mit Amphitrite, die meist auf einem Wagen gezogen von Pferden, begleitet von Triton und Nereiden dargestellt sind.

Im Nationalmuseum in Athen steht die antike, übermenschengroße Bronzestatue des "Poseidon von Kap Artenision".


Mythologie

Geburt und Kindheit

Poseidon war der Sohn des Kronos und der Rhea. Nach seiner Geburt verschlang ihn sein Vater, und erst sein letztgeborener Bruder Zeus errettete ihn. Als die Welt in drei Teile geteilt wurde, erhielt Zeus den Himmel, Hades - ein weiterer Bruder Poseidons - die Unterwelt und Poseidon die Erde und den Ozean (sein eigentliches Synonym) (griechisch okéanos).

 

 

 

Ehe und Lieben

Poseidon war mit Amphitrite verheiratet und hatte mit ihr die Söhne Triton und Michelus und die Töchter Rhode und Benthesikyme.

Zahlreiche Liebschaften - oft mit Meernymphen (Nereiden) - führten zu weiteren Kindern, wie z.B. dem Riesen Orion, dem Pferd Arion und dem einäugigen menschenfressenden Zyklopen Polyphem. Auch der Pegasos, das geflügelte Pferd, Sohn der Medusa, war ein Kind des Poseidon. Poseidon hatte auch zehn Kinder mit der sterblichen Kleito, der einzigen Bewohnerin der Insel Atlantis.

Auch liebte er den jungen Pelops und schenkte ihm ein prächtiges Gespann.

Athene und Poseidon stritten um die Herrschaft über Attika. Kekrops, der König Attikas, entschied, dass beide Götter den Menschen Attikas ein Geschenk machen sollen. Derjenige, der das bessere Geschenk gäbe, sollte die Herrschaft erlangen. Der Wettbewerb wurde auf dem Felsen ausgetragen, auf dem später die Akropolis entstehen sollte. Poseidon stieß seinen Dreizack in den Fels und ließ einen Wasserquell sprudeln (nach anderen Quellen einen Salzwasserquell, oder er gab das Pferd zum Geschenk). Athene pflanzte den Attikern den ersten Olivenbaum. Kekrops entschied sich für das Geschenk der Athene, und die Hauptstadt von Attika wurde Athen genannt. Aus Wut darüber, dass Kekrops sich für Athenes Geschenk entschieden hatte, verdammte er ihn dazu, nie wieder Land berühren zu dürfen - entweder bis zu seinem Tod oder bis ihn die Liebe erlöst. Athene gab ihm Unsterblichkeit und somit die Hoffnung, es irgendwann zu schaffen, wieder von seinem Schiff der Verdammnis herunter zu kommen.

 

Weil Poseidon und Apollon Zeus beleidigt hatten, mussten sie König Laomedon von Troja dienen. Er ließ sie große Mauern um die Stadt bauen und versprach den Göttern, sie reich zu belohnen, ein Versprechen, das er nach Fertigstellung der Mauern brach. Voller Wut schickte Poseidon ein Meeresungeheuer. Ihm sollte zur Begütigung Hesione, die Tochter Laomedons (die er mit Leukippe hatte), geopfert werden, die aber von Herakles gerettet wurde. Er gab sie seinem Gefährten Telamon zur Frau.

Die 4. Welt: Poseidon

 

Antarktis

Atlantis

Platon

Mohenjo-Daro

Hinduismus

Wallpaper

 

Der Text und die Bilder auf dieser Seite basieren, soweit nicht anders angegeben,
auf dem Artikel Poseidon aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und stehen
unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Eine Liste der Autoren ist dort abrufbar.

Leseprobe

Die Hauptcharaktere

Startseite

Die Hopi-Indianer

Gästebuch

Weiterführende Links